Sie lehnt sich an mich, ich fühle ihre Hand auf meiner Brust
Sie flüstert in mein Ohr, es gibt nichts, was du jetzt noch tun musst
Sie schaut mich an, lächelt, wirft ihr Haar zurück.
Sie macht mich verrückt, mit jeder Sekunde, Stück für Stück
Im Neonlicht funkeln Schweißperlen auf ihrem Dekolleté
Ihr langes Kleid verführt mich, als wäre es das feinste Negligé
Sie ist der Sommer, selbst bei tiefstem Schnee
Sie reicht mir die Hand und ihre Lippen flüstern Tanz mit mir…
Sie ist der Nordstern am Firmament und zugleich das Meer, ich bleib bei ihr
Sie schmiegt sich wieder an mich, und ich rieche ihr Parfum
Es lässt mich tausend Dinge sagen und versprechen, ich scheue keine Müh’n
Ihr Kuss hinterlässt meine Sinne benebelt,
Sie hat mein Weltgefüge mit einem Lächeln aus den Angeln gehebelt
Ihre Lippen schmecken nach Rotwein und Schokolade,
Sie weiß was sie will und spielt nicht, keine Fassade, keine Maskerade
Nun stehen wir draußen, sie zittert, in der kalten Winternacht
Ihre Garderobe wäre für eine heiße Nacht wie gemacht
Sie lächelt, ich lege meinen Arm um sie, sie kuschelt sich dicht an
Ich hol ihr die Sterne vom Himmel, für sie tu ich alles was ich kann
Dumpf spielt irgendwo Musik, Zigarettenrauch in der Luft
Ich sage ihr wie viel sie mir bedeutet, sie sagt das hab ich immer schon gewusst
In Pfützen spiegeln sich bunte Straßenlichter
Sie raubt mir den Atem, ich bin sprachlos, ein stummer Dichter
Dicht zusammengedrängt schlendern wir den Gehweg entlang
#poetry