Eine gläserne Rose, gebettet in Asche.

Zarte Blütenblätter vergehen in der Glut.

Ein leises Glimmen ists was bleibt,

Zärtlich fällt die Wintersonne auf die Lichtung, flüchtig, wie ein Gedanke und doch erinnert.

Langsam entsteigt der Dunst der Wiese, hin zum Firmament, als wüsste er nicht, wie weit der Weg ist.

Der Schmetterling, seidene Flügel, gesponnen aus dem Stoff der Morgenröte.

Aus einer zerbrochenen Sanduhr rinnt der Sand

Stunden versickern stumm in der Kälte der Nacht.

Die Stille spricht zu mir, sie klingt beinahe wie Du.

Im Blauen Dunst erkenne ich Dich.

Ich trage Dich in mir, bis auch Ich welk zu Boden falle, wie die Kirschblüte in der Dämmerung des Frühlings.

#poetry


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